Aziyadeh

Auszüge aus den Notizen und Briefe eines Leutnants der englischen Marine, der am 10. Mai 1876 in türkische Dienste trat und in der Schlacht bei Kars am 27. Oktober 1887 fiel.

Grundlage des Buches sind Tagebuchnotizen und eine Romanze des Autors, der 1876 Zeuge der Kämpfe um die Vormachtstellung auf dem Balkan und der Agonie der einstigen Großmacht Türkei geworden war. Loti, im Buch zum englischen Marineoffizier und daseinsüberdrüssigen Dandy verfremdet, gewahrt in Saloniki hinter Gittern die reizende Aziyadeh. Sie ist die vierte und jüngste Frau eines reichen alten Türken und recht bald bereit, sich mit dem jungen Leutnant nächtlich zu treffen. Doch dann wird er nach Konstantinopel versetzt, durchstreift die Ufer des Bosporus, durchwandert das alte Stambul (Istanbul), erlaubt sich die mannigfaltigen Abenteuer und Ausschweifungen des Orients ... bis ein glücklicher Zufall auch Aziyadeh nach Konstantinopel bringt.

Aziyadeh ist der 1879 erschienene literarische Erstling des 28jährigen Marineoffiziers Julien Viaud, der sich als Schriftsteller Pierre Loti (1850–1923) nannte.

Aziyadeh

Pierre Loti
Aziyadeh
Autobiographischer Roman
Aus dem Französischen von Asma Semler
Reich illustriert und mit einem Nachwort von Michael Farin
280 Seiten, gebunden
ca. 64 Fotos/Abb.
erscheint voraussichtlich im März 2019
ISBN 978-3-943157-93-2
€ 28,00